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Ausbildung: Rettungshund, Dummyarbeit Prüfungen: Rettungs- und Besuchshundeeignungstest Gesundheit: HD A2, ED frei/frei, PRA A durch Eltern, mit sieben Monaten an SRMA erkrankt Größe: 51 cm (mit 8 Monaten) --- Dörte und Helge über Ikuma “Ikuma, unser arktisches Feuer, gerne auch „Räuber (Hotzenplotz)“, „Super-Grobi“ oder einfach „Murkel-Purkel“. Er ist ein gigantischer Arbeiter, aber auch ein kleiner Dickkopf, der mit dem Kopf durch die Wand will. Extrem lernwillig und sehr kooperationsbereit macht es einfach nur Spaß mit ihm zu arbeiten, ob beim Rettungshunde- oder Dummy-Training. Manchmal ist er allerdings auch davon überzeugt, dass er es definitiv besser weiß als wir - und leider hat er damit ab und an sogar recht ;-) Ist Wasser in der Nähe, so vergisst Ikuma praktisch jegliche Erziehung. Per Nase einmal geortet, zieht es ihn unweigerlich dorthin, egal, ob wir samt Leine hinten dran hängen oder nicht! Schwimmen tut man allerdings nur, wenn was ins Wasser fliegt. Ansonsten badet man seine Füße. Es sei denn, Frauchen hat die Leine nicht früh genug ausgeklinkt und landet im Bach. Mit der gehen wir nämlich auch ohne Ball schwimmen ;-) Die Diagnose SRMA hat wohl eher uns als Ikuma aus der Bahn geworfen. Wir waren wütend und traurig und fühlten uns so unendlich hilflos. Warum musste es ihn treffen? Was konnten, durften, ja sollten wir ihm noch zumuten? Wie mit unserem kranken Hund umgehen? Aber wie er uns auch schon vorher in seiner unvergleichlichen Art beigebracht hat, dass Perfektionismus nicht das Ziel sein kann, so hat er uns auch hier klar gemacht, dass wir unseren Instinkten und Gefühlen trauen können und er uns schon zeigt, was er will und braucht. Dank Maike, Ikumas wunderbarer Züchterin, die uns ebenso wie viele andere unterstützt hat, waren wir ja auch gut aufgeklärt und konnten schnell reagieren, so dass uns die SRMA bald hoffentlich nur noch wie ein böser Traum vorkommen wird. Positiv denken, das wäre wohl auch ein Wahlspruch von Ikuma, denn wenn er nicht an das Gute und Positive glauben würde, so würde er wohl nicht zum x-ten Mal seinen Napf kontrollieren, ob sich nicht doch noch was zu Fressen darin findet, oder sich auch noch beim 10ten mal draußen vor dem Spaziergang vertrauensvoll von uns in den Arm nehmen und das Ohr hochklappen lassen, obwohl dann bisher immer nur eine wenig geliebte Ohrspülung folgte. Also denken auch wir positiv und gehen davon aus, dass wir den 2. Geburtstag der Arctics gesund und munter und ohne Cortison feiern können. Wir sind höchstens traurig darüber, dass ein so wunderbarer und wunderhübscher Hund nicht in die Zucht gehen wird und alle seine tollen Eigenschaften an seine Kinder weitergeben kann. Aber das ist ja nicht das Wichtigste. Viel wichtiger ist, dass wir gemeinsam mit unserem arktischen Feuer weiterhin so viel Spaß haben und uns an seinem Arbeitseifer, seiner Kuscheligkeit und ja, auch an seinem Dickkopf erfreuen können.”
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